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Wirtshaus Christoffel

Einst, vor hunderten von Jahren reichten die Mägte und Knechte das frisch gezapfte Bier, in den mittelalterlichen Straßen Erfurt´s.
Viele Jahre sind verstrichen, doch das Bier schmeckt heute noch!!!

Hiermit möchten wir Sie auf ein Reise, in längst vergangene Zeiten einladen, zu einem Ort, wo man noch Mensch sein darf, wo man nicht achtet auf Etikette, wo man sein Bier noch aus vollen Krügen trinkt und sein Fleisch noch mit den Händen isst!

Wollten Sie nicht schon immer einmal ein Ritteressen, in einem riesigen Gewölbekeller, machen?... Bei uns können Sie das!

Denn, die ältesten Nachweise für das Haus findet man genau in diesem Keller, es sind Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert. Doch vom 12.Jhdt. bis in das 15.Jhdt. wurde es als Zoll- und Wachhaus genutzt. Da sich das Haus im ehemalig jüdischen Viertel befand, ist zu vermuten, dass es von einer jüdischen Familie erbaut wurde. Außerdem ist zu vermuten, dass es während der Judenprogrome im 13.jhd. abgebrannte (genauere Nachweise darüber, außer in der Frankensteinichen Chronik welcher das Thema nur kurz anriß, gibt es leider nicht).


Seit dem 15.Jahrhundert wurde das Braurecht des Biereigenhof (bis ca. 1850) ausgeübt. Bis 1945 wurde das Haus als Tuchfärberei und Tuchhändlerei genutzt.
Von 1945 - 1970 war es ein Ort des Obst- und Gemüsehandels. Von 1975 - 1983 war eine chemische Reinigung darin. Anschließend wurde es bis 1990 nur noch als Wohnhaus genutzt. Ab 1990 bis 1994 stand das Haus leer und wurde 1994 saniert. Während der Sanierungsarbeiten wurde im Hof der Keller gefunden bzw. ausgegraben.Doch leider war das Gewölbe bereits eingefallen. Zu diesem Zeitpunkt,hat sich der neue Besitzer entschieden, wieder ein Wirtshaus daraus zu machen.
Bereits im Oktober 1994 erfolgte schon die Eröffnung des Wirtshauses Christoffels.

Im Wirtshaus Christoffel sind nicht nur Überreste des Mittelalters, hier lebt man das Mittelalter noch . Es besteht aus dem Gastraum (110 Plätze), dem ehemaligen Braukeller mit 120 Plätzen, und einem Biergarten mit 100 Plätzen und einem Buchenholzgrill im Biergarten.

Als Besitzer des "Haus und Biereigenhofes zur Weißen Lilie" sind nachgewiesen:

1477 - 1479 Witwe Eyla Pardiß
1479 - 1506 Hans Rosental (erhielt für das Haus die Biereigenrechte)
1506 - 1530 Dr. Johann Emmerich von Frankenberg I - Jurist
1530 - 1569 Johann Frankenberg
1569 - 1587 Christoph Frankenberg - Waidkäufer
1587 - 1602 Christoph Frankenberg - Waidkäufer
1602 - 1608 Christoffel Frankenberg- Waidkäufer
1608 - 1615 Witwe Frankenberg und Christof Peter
1615 - 1620 Hans Zimmermann
1620 - 1655 Junker Melchior von Dennstedt Waid- & Safflorkäufer, Oberster Vierherr
1655 - 1683 Heinrich Langguth – Stadtvoigt (1676 das Haus ist sehr Baufällig)
1683 - 1717 Dr. Johann Heinrich Meyer - Dozent und Professor in Erfurt

Als Besitzer des "Haus und Biereigenhofes zur großen Weißen Lilie" sind nachgewiesen:

1717 - 1754 Reg.- Rat Johann Heinrich Meyer
1754 - 1787 Michael Urbich
1787 - 1841 Johann Balthasar Engelhardt – Bierbrauer
1841 - 1850 Frederike, Ehefrau des Serganten Mund geb. Kröger
1853 - 1875 Wilhelm Mann - Färbermeister
1875 - 1897 Karl Krankenhagen - Färbermeister
1897 - 1898 Rudolf Hammer
1898 - 1899 Voigt - Färbermeister
1899 - 1910 Frau Berta Hammer
1910 - 1945 Otto Kroll - Tuchhändler
1945 - 1995 Kowo verwaltet
1995 Herr Aschenbrenner



Geschichtlich interessante Persönlichkeiten sind:

- Dr. Johann Emmerich von Frankenberg ein bekannter Jurist, dessen Wappen sich im Betsaal des Marienstifts befindet.

- Junker Melchior von Dennstedt Waid - & Safflorkäufer, Oberster Vierherr. Oberster Vierherr ist mit dem Oberbürgermeister der Stadt gleichzusetzen. Die Stadt Erfurt hatte seit dem 14. Jhdt. keinen Bürgermeister mehr und wurde von den Vierherren geführt. Einer von Ihnen wurde als Oberster Vierherr eingesetzt.

- Dr. Johannes Heinrich Meyer vom Kurfürstlich Mainzischem Regierungsrat, außerdem Dozent in Erfurt und ab 1679 Professor an der Erfurter Universität.
1682 - 1683, als alle Menschen , während der großen Pest, die Stadt verließen,blieb er in diesem Haus, welches ihn beschützte . Er starb 1729 und wurde in der Michaeliskirche begraben. Sein Wahlspruch war "Lieber tot als müßig", unter den Juristen nannte man Ihn auch "Stella polaris"

Über dieses Haus gibt es noch viele Vermutungen und Geschichten, welche nur die Mauern selbst offenbaren könnten, doch sie bleiben, solide, seit dem 12 Jahrhundert verschlossen.

Denn jedes Haus erzählt eine Geschichte......auch das WIRTSHAUS CHRISTOFFEL!!!!
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